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Instabilität der Fixation

In der Vorbereitung eines Beitrags zum Thema ,Fixation", anlässlich eines Kongress der IVBV 2008 in der Schweiz, entstand dieser Aufsatz in deutscher Sprache. Nur ein kleiner Teil der Daten wurde schon früher publiziert, der größte Teil und die Beziehungen der Daten untereinander sind neu. Für die Beurteilung der Sehleistungen im Einzelnen wird die Fähigkeit, die Augen erfolgreich zu fixieren, wenn es nötig ist und die Fixation zu lösen, wenn der nächste Blicksprung gemacht werden soll, immer (noch) vernachlässigt. Nicht nur die Erforschung der Bewegungen der Augen sondern auch Augenheilkunde und Optometrie haben das Thema lange nicht wirklich behandelt. Das hat sich zwar jetzt in der Wissenschaft geändert, aber nicht in der praktischen Anwendung. Deswegen wird dieser Artikel (in seiner jetzigen Form ) für den interessierten Augenarzt, Optiker oder Optometristen ins Internet gestellt. Die Literatur zum Thema ist bei weitem nicht vollständig zitiert. Nur die für die Aussagen unbedingt notwendigen Quellen sind genannt und am Ende aufgelistet. Sachliche Kommentare und Hinweise an die obige Email-Adresse sind jederzeit willkommen.

Die Arbeit ist in folgende Abschnitte gegliedert:
  • Einleitung
  • Methodik
  • Ergebnisse
  • Binokulare Instabilität
  • Augendominanz der binokularen Instabilität
  • Einfache Instabilität (Unwillkürliche Sakkaden)
  • Monokulares Training der Fixation
  • Mangelnde Reflexkontrolle (Express Sakkaden)
  • Training der Reflexkontrolle
  • Der optomotorische Zyklus
  • Diskussion
  • Literatur

Zusammenfassung

Während die Bewegungen der Augen als notwendige Voraussetzung für den natürlichen Sehprozess immer mehr - auch in der Diagnostik - beachtet werden, ist die Stabilität der Fixation noch wenig etabliert. Dieser Artikel beschäftigt sich mit 3 verschiedenen Arten der Instabilität, die alle nur durch Messung und Analyse der Augenbewegungen erkannt werden können: (i) die binokulare Instabilität, (ii) unwillkürliche Sakkaden während einer Phase der Fixation, (iii) Dominanz des optomotorischen Reflexes (Express Sakkaden bei der Generierung von zielgerichteten Sakkaden in Gegenwart eines Fixationspunktes). Die diagnostischen Daten von Kontrollpersonen und Kindern mit einer Lese-Rechtschreibschwäche (Legasthenie) werden mit einander verglichen. Am Beispiel von zwei ExpressMakern wird die noch wenig bekannte Schwäche der Fixation gezeigt, die darin besteht, dass die Probanden gehäuft mit dem optomotorischen Reflex reagieren und daher vergleichsweise zu kurze Reaktionszeiten haben. In der Antisakkaden-Aufgabe produzieren sie auch zu viele Fehler. Ein monokulares Blicktraining verbessert die binokulare Stabilität, ein Fixationstraining mindert die Reflexanfälligkeit, aber nicht die unwillkürlichen Sakkaden. Die Eingliederung der Fixationsschwäche in den optomotorischen Zyklus (die 3 Komponenten der Blicksteuerung) wird besprochen.

Der Volltext des Artikels kann hier heruntergeladen werden.
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