Logo: 'BBL'
Hilfe bei Lernproblemen

Sie sind hier: Start  / Training  / Hör-Training

Hör-Training

Wurden Störungen der Hörwahrnehmung festgestellt, ist ein entsprechendes Training angezeigt, um bessere Voraussetzungen für die phonetischen Hilfen zu schaffen, z.B. beim Erlernen des Rechtschreibens nach Diktat. Ein entsprechendes Trainings-Gerät (FonoTrain) steht zur Verfügung und kann bei uns entliehen werden.

Jede der 5 zur Verfügung stehenden Aufgaben wird gegebenenfalls getrennt trainiert und zwar immer nur eine am Tag. Das Training dauert etwa 10 Minuten täglich und das etwa 10 Tage für jede der zu übenden Aufgaben. Der Trainingseffekt hält lang, vermutlich dauerhaft, an, weil die tägliche Benutzung sich mit ändert und die erworbenen Fähigkeiten dauernd weiter trainiert werden.

Das Hör-Training ist natürlich keine Rechtschreibübung, aber durch das Training werden die Voraussetzungen für den Erfolg anschließender Fördermaßnahmen des Lesens und der Rechtschreibung verbessert bzw. erst geschaffen.

Die Trainings-Resultate von 140 Kindern zeigen, dass die verschiedenen Aufgaben verschieden leicht / schwer erlernt werden. Für die ersten 3 Aufgaben beträgt die Erfolgsquote etwa 70%. Die Kinder erreichten ihre Altersnorm oder wurden sogar besser.

Die Zeitordnung wurde nur bei knapp 50% der Kinder durch Training verbessert, die Seitenordnung ist mit unseren Methoden praktisch nicht erlernbar. Aber sie ist auch nur in 30% der Legastheniker auffällig und trägt selten entscheidend zum Erlauschen der Sprache bei.

Geräte werden sowohl an Eltern für einige Wochen ausgeliehen, als auch an Beratungsstellen und Ärzte verkauft.

Das Training sollte nur nach einer Diagnose erfolgen, da sonst unnötiger Trainingsaufwand betrieben wird und falsche Erwartungen entstehen, weil nämlich eine intakte Leistung fälschlich für eine schwache Leistung verantwortlich gemacht wird und man sich wundert, dass keine Verbesserungen anderer Lernleistungen folgen.

Anderweitig angebotene Trainings-Programme ohne vorherige Diagnose (z.B. von Audiva) können auch hilfreich sein, wenn nämlich "zufällig" das Kind eine entsprechende Schwächen hat, die dann verbessert wird. Bei diesen Trainingsverfahren fehlt in aller Regel eine Kontrolle des Trainingsverlaufs durch gespeicherte Daten.

© 2000-2006 BlickLabor, Telefon: (0761) 38 41 95 10, siehe auch Kontakt
Impressum