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Training der Simultanerfassung

Empfehlung

Wurden Defizite in der Simultanerfassung festgestellt, ist ein entsprechendes Training angezeigt, denn es wird angenommen, dass eine zuverlässige und schnelle Simultanerfassung eine wichtige Voraussetzung für die Entwicklung von Zahlenverständnis und Mengenbegriff sind, die als eine Grundlage für das Rechnenlernen angesehen werden (siehe Dyskalkulie).

Zum Training der Simultanerfassung wurde ein Gerät entwickelt, ähnlich dem Testgerät, mit dem die Aufgaben in sehr leichter Form dargeboten werden. Damit können die Kinder zuhause täglich üben. Das Gerät (CountTrain) steht zur Verfügung und kann bei uns entliehen werden.

Die Erprobung des Trainings hat ergeben, dass etwa 85% der Kinder durch das Training ihre Simultanerfassung verbessern können.

Die Studie zur Wirksamkeit bezogen auf den Umgang mit Zahlen und einfache Rechenschritte hat gezeigt, dass die Trainingsgruppe vom Matheunterricht deutlich profitierte, während die Wartegruppe – entsprechend der Erwartung – gar keine Fortschritte machte.

Das Training sollte nur nach einer Diagnose erfolgen, da sonst unnötiger Trainingsaufwand betrieben wird und falsche Erwartungen entstehen, weil nämlich eine intakte Sehleistung fälschlich für eine schwache Matheleistung verantwortlich gemacht wird und man sich wundert, dass keine Verbesserungen in Mathe folgen.

Ablauf

Das Training dauert etwa 10 Minuten täglich während einer Trainingsdauer von in der Regel 21 Tagen. Der Trainingseffekt hält lang, vermutlich dauerhaft, an, weil die tägliche Benutzung sich mit ändert und die erworbenen Fähigkeiten dauernd weiter trainiert werden.

Die Trainings-Geräte passen die Schwierigkeit automatisch der Leistung des Kindes an und speichern ein Trainings-Protokoll, das von uns nach der Rücksendung des Gerätes ausgewertet wird. Die Eltern erhalten nach dem Training eine schriftliche Rückmeldung über den Trainings-Verlauf.

Wirkung

Das Training der Simultanerfassung ist natürlich keine Rechen- oder Rechtschreibübung, aber durch das Training werden die Voraussetzungen für den Erfolg anschließender Fördermaßnahmen verbessert bzw. erst geschaffen.

Die Überprüfung, ob nach dem Training tatsächlich, wie Pädagogen versichern, die Kinder weniger Schwierigkeiten mit dem Zahlenverständnis und somit mit den Grundrechenarten haben, hat ergeben, dass die Erwartungen insoweit eintrafen, als eine trainierte Gruppe im Rechenunterricht Fortschritte machte, während eine Wartegruppe, die zunächst nicht trainieren durfte, keine Forschritte erzielte (was man ja auch nicht anders erwarten konnte). Erst nachdem die Wartegruppe auch ihr Training absolviert hatte, wurden Verbesserungen festgestellt. Genauere Ergebnisse können nachgelesen werden.

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